Gleitschirmfliegen in Marokko
Vom 16.04.02 – 23.04.02 mit Oliver Guenay
Nach einem tollen Diavortrag von Oliver Guenay über Marokko, Äthiopien
und Chile, den der DGF Hellertal am 30.11.01 in Niederfielen ausrichtete,
beschloß ich mit Oliver eine Tour durch Marokko zu unternehmen.
Da wir von unterschiedlichen Flughäfen flogen und mein Flugzeug
von Frankfurt nach Agadir schon morgens um 5.15 Uhr startete und um 8.30
Uhr in Agadir landete, mußte ich auf die anderen, d.h. Oliver, Hans
und Martin warten. Sie flogen von München und waren erst um 17.30
Uhr in Agadir. Nach der Ankunft im Hotel beschloß ich mich etwas
in Agadir umzuschauen und machte einen kleinen Spaziergang zum Badestrand.
Dort verbrachte ich auch den Tag.
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Um 17.00 Uhr beschloss ich zurück zum Hotel zu gehen und am
Pool auf die anderen zu warten. Als sie im Hotel ankamen begrüßten
wir uns und sprachen über den Verlauf der Tour.
Abends gingen wir noch in die Stadt um etwas zu essen. Dort lernten
wir Andrea und Nadja kennen. Da wir in unserem Landrover noch Platz hatten
und sie noch kein festes Ziel, boten wir ihnen an, uns die Woche zu begleiten.
Am nächsten Morgen ging es los, mit unserem Chauffeur, Hamit, packten
wir unser Gepäck auf den Landrover und fuhren von Agadir nach Marrakesch,
der alten Königsstadt mit ihren großen Stadtmauern.
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Die ersten Flüge machten wir dann in der nähe von Marrakesch.
Wir fuhren bis zum Fuß des Berges Adrar – n – Ouzlim. Von dort mußten
wir zu Fuß auf den ca. 300 m hohen Berg steigen und genossen dann
die ersten Flüge auf Afrikanischen Boden.
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Am Abend bezogen wir unser Hotel in Marrakesch und besuchten anschließend
die weltberühmten Souks ( Bazare ).
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Als es am nächsten Morgen regnete und die Wettervorhersage für
die nächsten Tage nicht so gut war, beschlossen wir weiter nach Tafraout
in den Anti – Atlas zu fahren. Unterwegs kamen wir an einem alten Kloster
vorbei. Während wir es von außen anschauten, lud uns der Eigentümer
zu einem Marokkanischen Tee ein. Er erklärte uns, dass bei einem Erdbeben
1980 das Kloster sehr zerstört wurde und er es danach kaufte, um es
wieder Stück für Stück aufzubauen.
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Tafraout und seine Umgebung bot eine Reihe von Fluggebieten, faszinierende
Landschaften wie z.B. die blauen Steine und Dörfern.
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Im berühmten „Maison Touareg“, in vielen Reiseführern empfohlen,
lernten wir die Gastfreundschaft und das Handelsgeschick der Berber kennen.
Bei einem Berberabend erfuhren wir außerdem die Geschichte des Teppich
– und Schmuckhandels dieser Leute.
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Nach zwei Tagen in Tafraoute beschlossen wir am dritten Tag weiter zu
fahren. Es ging über den Col du Kerdous wo der Anti – Atlas nach Westen
abschließt an der Küste entlang nach Sidi Ifni. Sidi Ifni ist
eine malerische, etwas melancholische und vom Tourismus verschonte Stadt,
die bis 1969 zu Spanien gehörte. Unser einfaches aber nettes Hotel
lag etwa 6 km nördlich direkt am Strand wo auch gleichzeitig der Landeplatz
unseres Fluggebietes war.
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Nach zwei Tagen mußten wir leider wieder so langsam unsere Rückreise
antreten und nach Agadir zurück fahren.
Dort übernachteten wir noch einmal in unserem Hotel und flogen
am nächsten Tag wieder zurück nach Deutschland.
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Nach einer wunderschönen Woche sind wir zu folgender Erkenntnis
gekommen:
Marokko läßt einen nicht mehr los, ob als Flieger oder als
Kultur – und Kontrastsuchender.
Wer mehr über Marokko erfahren möchte, kann dies unter
erfahren.
Thomas Hünert
Rabenscheid, den 10.08.2002
































