Sardinien im Frühjahr vom 27.02.08 bis 03.03.08

 

 

 

Und jetzt haben wir es tatsächlich wahr gemacht. Nachdem ich in meinem letzten Reisebericht über Sardinien in einer der letzten Zeilen sagte: „Ich muss ja schließlich die Soaring Bedingungen im Frühjahr testen“, ging es jetzt wieder nach Sardinien. Nach meinem letzten Bericht fand sich schnell eine große Truppe zusammen und Ende Februar ging es ab in den Flieger.

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Noch nicht richtig angekommen ging es gleich nach Speranza. Es wollte ja schließlich jeder den Startplatz in der Nähe von Algero sehen. Leider hatten wir starken Wind und die Basis war auch ziemlich tief. So beschlossen wir unseren ersten Flug auf den folgenden Tag zu verschieben. Den Abend ließen wir in einer Pizzeria etwas außerhalb von Algero ausklingen. Am folgenden Tag war dann die Besichtigung der Insel angesagt. Die Temperaturen waren angenehm aber wir hatten immer noch heftigen Wind. Die Insel hatte im Gegensatz zum Sommer ihr Aussehen verändert, sattes Grün wohin man sah, an den Bäumen waren die Zitronen und Orangen reif. In Algero hatten 2/3 alle Lokale geschlossen und vom Tourismus keine Spur. Jetzt sah man wohin die Sarden zum Essen gehen. Auf touristische Attraktionen muss man um diese Jahreszeit aber verzichteten. Dafür hatten die wenigen Fremdenführer die wir bei der Besichtigung einer Grotte trafen aber richtig Zeit. Alles was im Hochsommer nicht erzählt wird wurde nun ganz genau berichtet. Allein deshalb  hatte es sich schon gelohnt.

 

 

                    

Am nächsten Tag ging es dann endlich zum Fliegen, und manch einer war erstaunt, wie gut es nach oben ging. Absolut laminare  Bedingungen, es ließ sich einfach klasse Fliegen. Zum Abend waren wir zum Grillen bei Caterina und Paolo eingeladen. Dass es dort einfach klasse  war, seht Ihr unten auf dem Film. Wir haben lange gefeiert und gelacht und die Gastfreundschaft der Italiener wurde wieder einmal unter Beweis gestellt. An dieser Stelle möchte ich mich bei Caterina und Paolo für diesen wunderschönen Abend bedanken. Nach dem wir den nächsten Tag noch mit Fliegen und Besichtigen verbrachten waren wir noch einmal alle zusammen auf einem Bauernhof etwas außerhalb. Dort verbrachten wir einen schönen Abend am offenen Kamin und das Essen war ausgezeichnet und reichlich. Am letzten Tag unserer Reise trafen wir am Startplatz die Einheimischen Flieger. Ich war  erstaunt, dass schon von weitem gewunken wurde. Am Startplatz stand der Chef der Gleitschirmflieger von Algero. Er hat sich sofort daran erinnert dass ich im letzten Jahr bei ihm nach Start und Lande Möglichkeiten fragte. Jetzt war auch endlich Zeit über die anderen Startplätze in der näheren Umgebung zu reden. Wir hatten die Tage zuvor sehr lange nach ihnen gesucht, um jetzt zu erfahren dass wir ganz dicht dran waren. Die Plätze auf Sardinien sind nicht besonders leicht zu finden. Eine Infrastruktur fehlt völlig. Aber gerade das macht es sehr reizvoll und interessant. Ihr seid jedoch beim Suchen und auch beim Fliegen völlig auf euch allein gestellt und solltet deshalb etwas Erfahrung mitbringen.

 

 

 

 

 

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Bereits vor der Abreise kamen die ersten Fragen wann wir diese Insel wieder besuchen werden. Ein Termin ist bereits im Gespräch und ich bin mit Sicherheit wieder dabei.

 

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Viele Grüße an Caterina und Paolo und an alle die wir kennengelernt haben .

 

Herwald, Rita und Stefanie

 

 

Bilder von Dirk Born

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